Ein ganzes Stadtviertel wird sich in den nächsten Jahren verändern. Ob es den jetzigen Bewohnern gefällt oder nicht, spielt keine Rolle. Es gibt genug Menschen in dieser Stadt, die eine glänzende Oberfläche schöner finden, als spröden Charme. Junge, dynamische, erfolgreiche Menschen, die willens und in der Lage sind, ein paar Euro mehr an Miete zu zahlen, wenn sie nur den zurückgelassenen Freunden in der bundesdeutschen Provinz erzählen können, dass sie jetzt in einem Szeneviertel wohnen. Wem’s nicht gefällt, der kann ja woanders hinziehen. Und wer sich’s nicht mehr leisten kann, der muss.

der weddinger landbote zur zukunft des dortigen brunnenviertels. via hauptstadtblog.

(und übrigens; die öde veranstaltungszeitung prinz hatte doch im dezember ein titelthema zum reuterkiez. hat das jemand gelesen? ich war zu geizig und online haben die leider auch nichts stehen. ehrlich gesagt erwarte ich auch nicht allzuviel, denn vorne drauf stand dick was vom trendbezirk neukölln und das illustrierten sie mit einem foto der ankerklause… insofern geht es wohl natürlich nicht um ganz neukölln, sondern nur alles, was maximal 500m von kreuzberg entfernt ist.)



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